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Samstag 24. 01. 2015
Allgemein
Bestätigung Bacharach, Terminplanung 2015, Blankenberg und Biebesheim 2014
von Gralfin

Bacharach:

Die gute Nachricht zuerst:

Zu meiner Schande muss ich gestehen dass diese Nachricht schon etwas älter ist, denn schon im Oktober flatterte der Lagervertrag für Bacharach ins Haus. Wie ich der Teilnehmerliste entnehmen konnte ist die "Grundmannschaft" fast vollzählig anwesend.

Wir freuen uns riesig dieses Jahr wieder dabei sein zu dürfen und viele bekannte Gesichter wieder zu sehen.


Terminplanung 2015:

Wenn der werte Leser seinen geübten Blick links über das Menü schweifen lässt wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit den Menüpunkt "Termine" erblicken (wenn er dass in den letzten Jahren nicht eh schon getan hat). Frei nach dem Motto "pimp my Terminplanung" gibt es die Termine nun mit Links zu den Veranstaltungen sodass ihr nicht mehr googeln müsst wo es uns hin verschlägt.
Guter Service ist eben durch nichts zu ersetzen Zwinker

Wie man sehen kann haben wir diese Saison leider nur einen Lagertermin, die anderen Märkte werden wir aus größtenteils terminlichen Gründen nur als Tagesgäste anfahren können.

Ebenso können wir dieses Jahr wohl keine Termine von Sifjar wahrnehmen.
Um eventuellen Gerüchten vorzubeugen: Nein, wir haben uns nicht zerstritten, es liegt hauptsächlich daran dass meine Frau nicht an so vielen Wochenenden frei bekommen kann und wir einfach abwägen mussten welche Märkte wir wirklich gerne besuchen wollen.
So wollen wir aufgrund von fehlendem Ambiente Trier nur als Tagesgäste zum Shoppen ansteuern, E-Stein werden wir (wie im letzten E-Stein Bericht schon angekündigt) dieses Jahr komplett auslassen. Am Sifjar Lager in Rieden können wir leider nicht teilnehmen weil meine Frau arbeiten muss, ebenso Biebesheim. Losheim liegt leider auf dem selben Termin wie der Frühmittelalter Markt bei Schloss Diersforst den wir unbedingt besuchen wollen, dort wollten wir ursprünglich auch lagern aber leider haben wir auch an diesem Wochenende nur einen Tag zur Verfügung. Weitere Termine von Sifjar sind mir noch nicht bekannt, da wir aber die Planung der Urlaubstage jetzt schon abschließen müssen werden wir wohl keine weiteren Termine berücksichtigen können.

Einige kleine Änderungen sind durchaus möglich, so ist noch nicht ganz klar ob wir dieses Jahr Haithabu ansteuern oder ob wir den Termin in Freisen evtl. mit Wolin tauschen können. Optimal wären natürlich Haithabu und Wolin aber ob wir das dieses Jahr hinbekommen wage ich zumindest ansatzweise zu bezweifeln.


Blankenberg 2014:

Wie jedes Jahr hat es uns dort hin verschlagen und wie jedes Jahr habe ich es natürlich verschwitzt Bilder zu machen...

Some things never change...

Natürlich durfte ein Besuch am Stand der lieben Ines von Mittgard.de nicht fehlen und wie immer wurden wir bei ihr fündig:



Blöder Weise war Sven von Faergglad auch da, was zur Folge hatte dass wir bei ihm leider eine wundervolle Haithabu-Tasche erwerben mussten, daran ging einfach kein Weg vorbei. Schaut euch mal bei ihm um, er macht wirklich tolle Sachen in bester Qualität - absolut empfehlenswert:


(Ich habe grade keinen Fotoapparat zur Hand, das Bild ist von Svens Facebookseite geklaut! Liebe Grüsse Sven, ich hoffe du verklagst mich nicht Zwinker)

Dann waren wir noch bei Bettinas Sagenschneiderey und es kam wie es kommen musste, meine Frau hat jetzt einen tollen Wikimantel für die kalten Tage. Bei Bettina habe ich einen wundervollen Stoff nach Fund entdeckt der mich beinahe dazu verführt hat eine neue Gewandung in Auftrag zu geben aber diese Idee musste noch etwas reifen also habe ich erstmal schweren Herzens darauf verzichtet.

Nachdem wir uns den restlichen Markt angesehen haben sind wir ein wenig fröstelnd in unser dortiges Stammlokal eingekehrt und haben den Abend bei Gans und Klößen ausklingen lassen.


Romantischer Weihnachtsmarkt Biebesheim 2014

Im Dezember haben wir dann noch recht spontan den Weihnachtsmarkt von Heimdalls Erben besucht.

Fatal, fatal...

Ines war da...



und



...

Bettina war auch da... und nun konnte ich nicht mehr widerstehen, also habe ich dann doch meine neue Gewandung in Auftrag gegeben.

Dann haben wir noch Geli & Roger von mittelalter-paparazzi.de getroffen mit denen wir bei Speiß und Trank ein sehr nettes Schwätzchen gehalten haben (ganz liebe Grüsse an dieser Stelle und danke für eure gewohnt tollen Bilder).

Als dann die Dämmerung einbrach haben wir uns gemütlich auf den Heimweg gemacht und den Tag mit einem heißen Bad beendet.


Bis neulich im Mittelalter!


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Samstag 13. 09. 2014
Allgemein
Kurzes Update:
von Gralfin



Biebesheim / Losheim

Da ich eben meine Frau zur Arbeit verabschiedet habe und sie auch morgen arbeiten muss steht leider fest dass wir es nicht schaffen werden nach Losheim zu fahren. Letztes Wochenende haben wir es aus dem selben Grund auch nicht nach Biebesheim geschafft was wirklich schade ist.

Ich habe beim Seelenfänger (liebe Grüsse, eure Bilder sind immer wieder toll!) schon einige Bilder gesehen, es scheint wirklich sehr schön gewesen zu sein, ich hoffe nächste Saison klappt es dann wieder.


Termine:

Dieses Jahr werden wir noch einige Märkte als Tagesgäste besuchen aber die Lagersaison ist für uns auf jeden Fall vorbei.

Ganz groß auf dem Plan für 2014 steht sonst noch der Besuch der Wikinger Ausstellung in Berlin. Ob wir das terminlich hinbekommen steht allerdings noch in den Sternen.

Die Planungen für die nächste Saison laufen schon auf Hochtouren, die erste Bewerbung für 2015 habe ich vor einigen Tagen abgeschickt. So wie es im Moment allerdings aussieht werden wir wegen beruflichen Veränderungen bei meiner Frau in der kommenden Saison (wie schon dieses Jahr) nicht sehr oft Lagern können.
2015 möchten wir größtenteils zur Orientierung nutzen, so wollen wir möglichst viele Märkte (auf denen wir noch nicht waren) als Tagesgäste besuchen um uns dann für 2016 bei den Schönsten zu bewerben.

Wenn wir es irgendwie hinbekommen wollen wir in der nächsten Saison auch noch das Wikinger Museum Haithabu und das Ribe Viking Center besuchen. Wenn man dann schon mal in Ribe ist könnte man ja noch einen kleinen Abstecher zum Dänischen Nationalmuseum machen *grübel* aber das ist Spekulation Zwinker.

Das war es dann auch schon wieder von mir.


Bis neulich im Mittelalter!

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Mittwoch 27. 08. 2014
Allgemein
2014:
von Gralfin

Hallo liebe Lesende, lieber Lesender!

Da ist auch schon der nächste Teil der Berichterstattung.

Ich hoffe nach so langem Schweigen meinerseits verwirrt euch diese, ja fast schon offensive Berichterstattung nicht all zu sehr. Nach einem derartigen Nachrichtenvakuum könnte ein plötzlicher Nachrichtenüberfluss ja zu einer Schockreaktion oder zu schlimmerem führen!

Ich fange mal ganz behutsam mit dem Hallenmarkt in Trier an, wenn der Informationsfluss zu stark wird, einfach kurz die Augen schließen und an Birkenstock Sandalen denken, das sollte helfen.


Hallenmarkt in Trier:

Für uns eine Premiere, für unsere Sippe ein "Stammtermin".

Das war, wie schon erwähnt unser erster Hallenmarkt und auch unser erster Markt 2014. Leider konnten wir aus terminlichen Gründen nur als Tagesgast teilnehmen, als wir ankamen überkamen uns direkt "Lagerentzugserscheinungen". Es war echt ungewohnt unsere Sippe nur für ein paar Stunden zu besuchen und in diesem Moment nicht dort "zuhause" zu sein.

Wer noch nie einen Hallenmarkt besucht hat:

Es ist wonach es sich anhört.
Ein Mittelaltermarkt, aufgebaut in einer abgedunkelten Halle (im Notfall an die Birkenstocks denken, ich wollte nur noch mal daran erinnern, nur für den Notfall!!!). Ich hab mich ein wenig gefühlt wie in einer Messehalle, allerdings ohne die üblichen Messerabatte, dafür mit Mittelaltermarkt üblichen Preisen im oberen Mittelfeld mit einigen Ausreißern nach oben und unten.

Vor der Halle gab es unzählige Futterschmieden mit Klassikern wie Ritterspießen, Fleischtaschen aus orientalisch Landen, Schmandtflecken usw. und einigen weiteren Händlern. Unsere Sippe stellte das einzige richtige Lager wenn ich das richtig gesehen habe.

Fazit:

Ich bin kein Freund von Hallenmärkten wie es scheint.
Ich habe zwar viel zu viel Geld ausgegeben und meine Armreife aus Birkensto.. äh, Bronze gegen neue, absolut fantastische Repliken aus Echtsilber ausgetauscht und neben einer Halskette aus Geweih eine neue Laterne für unser Zelt erworben, echtes "Lagerfeeling" kam aber wegen dem fehlenden Ambiente nicht auf.

Empfehlung: Wenn es nicht zu weit weg ist und der Geldbeutel ein wenig Shopping gestattet könnte der Besuch durchaus lohnen. Wenn man dafür "eine Weltreise" in Kauf nehmen muss: Bleiben lassen.


So, Trier ist geschafft, kommen wir zum nächsten Markt.
Und immer daran denken, kurze Lesepausen machen, neue Nachrichten in Ruhe verarbeiten, einen Schluck Wasser trinken. Ich weis, da kommt ganz schön viel ungewohnte Info auf einmal aber das wird schon! Meine nächsten Beiträge kommen dann auch nicht mehr derart gebündelt, ich gelobe Besserung! ;-)


Rieden:


Mein ganz persönliches Sorgenkind aber dazu werde ich noch gesondert etwas schreiben.

Letztes Jahr sollte das von unserer Sippe organisierte Lager am wirklich malerischen Waldsee in Rieden stattfinden. Leider ist das an der örtlichen Gesetzregelung gescheitert. Es ist grundsätzlich verboten dort in einem Zelt zu übernachten. Wir könnten dort zwar das Lager aufbauen, müssten aber woanders schlafen und am nächsten Morgen zurück kehren. Das war für uns natürlich ausgeschlossen und so mussten wir notgedrungen auf den Kirchplatz ausweichen. Das bedeutete Dauerbeschallung durch die örtliche Himmelfahrtszentrale, ja, auch nachts. Alle paar Minuten... ich weis nicht wie christlich man sein muss um das dauerhaft zu ertragen. Gefühlt lagen die Glockenschläge bei knappen 120 Dezibel, an Schlaf war nicht zu denken.

Dieses Jahr durften wir uns im alten Steinbruch ausbreiten was eindeutig eine 100%ige Verbesserung darstellte:

(Ein Teil des Lagers aus der Vogelperspektive)

Leider bekamen wir (wie schon im letzten Jahr) einige kurzfristige Absagen sodass das Lager wieder sehr überschaubar war.



Alles in Allem war es ein lustiges Beisammensein.



Könnt ihr noch?

Wenn ja dann geht es Nahtlos weiter mit


Höhr Grenzhausen:

Der im Nachhinein "traurigste" Markt der Saison.

Gleich vorweg: Der Markt in Höhr ist wohl Geschichte.
Während des Abbaus sprach sich herum das es aus verschiedenen Gründen zukünftig mehr oder weniger unmöglich sein wird diesen Markt an diesem Ort weiter am Leben zu erhalten. Das traf uns alle wie ein Schlag. Zu den genauen Gründen möchte ich mich nicht äußern, das werden andere Leute an anderer Stelle tun wenn sie es nicht schon getan haben. Das Ende vom Lied war die Ansage dass der Veranstalter derzeit keine reale Möglichkeit sieht diesen Markt im den nächsten Jahren weiter zu veranstalten. Das ist um so trauriger wenn man bedenkt dass nächstes Jahr das inoffizielle 10 jährige gewesen wäre...

Der Markt war für uns als Lager meistens sehr entspannend.

Wir hatten zwar recht regen Publikumsverkehr aber es blieb genug Zeit um einfach die Atmosphäre dieses kleinen aber wunderschönen Marktes zu genießen. Leider waren wir (bedingt durch die aktuellen Lebensumstände vieler unserer Mitglieder) nur in absoluter "Notbesetzung" vor Ort, ein paar zusätzliche helfende Hände hätten vor allem beim Auf und Abbau bestimmt nicht geschadet. Wir hätten es selber um ein Haar nicht mehr geschafft in Höhr zu lagern, zum Glück hat es in letzter Minute doch noch geklappt, hätten wir den letzten Markt in Höhr verpasst hätten wir uns unendlich geärgert. So konnten wir ihn doch noch miterleben. - Glück gehabt..


---Badelatschen---


Beltane auf dem MPS in Dortmund:

WAAAAAS??? SKANDAAAAAAAAAAAL!!!

WIE, IHR WART NICHT AUF SATZVEY???


Nö... warnma nich!

So nicht liebe Freunde der Nacht, so nicht...

Wie der Ein oder Andere vielleicht wissen mag haben wir die letzten 7 / ich die letzten 10 Jahre Beltane auf Satzvey verbracht.

Satzvey hat für mich persönlich eine ganz besondere Bedeutung. Hier habe ich "so richtig" mit dem Mittelalterhobby angefangen. Hier habe ich unendlich viele Mittelalterveranstaltungen aller Art erlebt. Unglaublich gute Konzerte von Schelmish (ja, damals waren sie noch unglaublich gut) und Furunkulus gesehen, hier habe ich mit meiner Frau und unseren Freunden unsere Hochzeit gefeiert, kurz um, ich habe auf Satzvey einfach verdammt viel Spass gehabt.

Leider nimmt die Qualität der (Mittelalter)Veranstaltungen auf Burg Satzvey (gefühlt) zunehmend ab. Früher gab es überwiegend gute Händler, heute hat man Glück wenn ein oder zwei mittelmäßige dabei sind. Leider sinken die Eintrittspreise dabei nicht, nein, sie werden eher teurer, wie wohl fast überall. Leider ist aber auch das Unterhaltungsprogramm nicht immer das Gelbe vom Ei. Ein Ballermannmucke quäkendes, plärrendes Kinderkarussell mitten im Burghof auf einem Mittelaltermarkt kann wirklich jede Atmosphäre nachhaltig zunichte machen.

So kam es dieses Jahr anders als geplant.
Von leichtem Satzveyfrust getrieben suchte ich nach einer passenden Alternative, allerdings war die ohne Weltreise zu erreichende Auswahl sehr gering. Durch reinen Zufall stieß ich auf einen Veranstaltungshinweis zum MPS in Dortmund.

Kurz mit Frauchen abgesprochen, den Satzveyplan in die Tonne gekloppt, Hündchen eingepackt und ab ging's Richtung Dortmund.

Nach einem unnötig langen Fussmarsch durch die halbe Stadt (wir hätten natürlich viel näher parken können aber das weis man ja vorher nicht) und einem schönen Stück Wald kamen wir endlich am Veranstaltungsgelände mitten im Wald an.

Da wir das Gelände nicht kannten beschlossen wir erstmal uns umzusehen. Das Gelände liegt an einem See in einem Park direkt im Wald. Einfach traumhaft. Der Markt und die Lager erstreckten sich um den kompletten See zwischen den Bäumen bis direkt ans Wasser. Atmosphärisch absolut Bombe, keine Frage.

Während wir so um den See schlenderten zog sich der Himmel bedenklich zu. Kaum hatten wir das erste Kirschbier in der Hand fing es auch schon an zu tröpfeln. Zum Glück suchten wir uns umgehend einen Unterstand. Wir fanden einen kleinen Pavillon direkt am Wasser wo schon drei weitere Besucher Unterschlupf gefunden hatten. Kaum dort angekommen fing es an zu schütten wie aus Kübeln. Völlig unglaublich. Ich habe selten so einen Platzregen erlebt. Einige glückliche Besucher fanden noch den Weg zu uns.

Wir hatten wirklich Glück diesen abgelegenen Pavillon erreicht zu haben, wie ich Gisis Statusmeldung auf Facebook entnehmen konnte musste das Gelände kurzzeitig geräumt werden. Wir wurden in unserem Unterschlupf wohl übersehen, so konnten wir den Regen weitestgehend trocken überstehen und mussten nicht das Gelände verlassen, das wäre sonst wohl für uns das Ende der Veranstaltung gewesen.

Nach gut 30 Minuten war der Spuk vorbei und wir erforschten weiter das Gelände. Ich war früher immer wieder mal auf dem einen oder anderen MPS quer durch Deutschland, das ist allerdings schon einige Jahre her und ich habe das geschehen rund um das MPS eher sporadisch auf Facebook und in diversen Mittelalterforen verfolgt. Man hört ja nicht viel Gutes in der Szene aber ich kann nur jedem raten sich ein eigenes Bild zu machen. Gut, das MPS ist kein Mittelaltermarkt sonder ein Phantasie Spectaculum ABER ich muss sagen, mich haben manche Händler wirklich positiv überrascht. Ich wage sogar zu behaupten das ich auf diesem MPS mehr authentische Ware bei Händlern gesehen habe als auf einem Großteil der Märkte der letzten Jahre. Natürlich auch mehr Mist aber das liegt ja in der Sache der Natur ;-)

Was sich jedoch leider bestätigt hat ist das hohe Aufkommen an Piraten. Nix für ungut, ich mag Jack Sparrow... alleine... aber wenn auf einmal 20 davon auftauchen die fast alle gleich aussehen, dann wird's unheimlich.

Als dann die Nacht einzog wurde das gesamte Gelände mit unzähligen riesigen Feuern rund um den See erleuchtet, was für ein Anblick! Was wir wirklich toll fanden: Um jedes Feuer wurden Sitzbänke gestellt auf die sich die Besucher setzen konnten. So hatten es nicht nur die Lagernden mollig warm. Top!

Natürlich spielten die einschlägig bekannten Mittelalterformationen auf den Bühnen, davon hielten wir uns allerdings fern, wir hatten ja unseren Taschenwolf dabei.

Leider kamen wir mal wieder bei einem Fellhändler vorbei... ihr könnt es euch ja denken, die zwei schönsten gehören nun uns... ;-)

Nachdem wir etwas gegessen hatten machten wir uns auf die Suche nach etwas trinkbaren und strandeten an der Taverne eines bärtigen leicht bauchigem Wirt der uns prompt seine besten Bierspezialitäten lobpreiste. Wir genehmigten uns ein frisch gepanschtes Waldmeisterbier und ich muss sagen das war verführerisch lecker. Im Hintergrund lauschten wir noch ein wenig den Klängen von Saor Patrol bis es uns gegen Mitternacht Richtung Heimat zog.


Fazit:

Wir haben den Abend rundum genossen. Wenn man mal das "A" zuhause lassen kann und einfach entspannt Beltane feiern will dann ist das MPS in Dortmund ganz bestimmt nicht die schlechteste Wahl. 2015 wieder? Könnte gut sein...



Festung Ehrenbreitstein:

Der Ursumpf meiner Mittelalterambitionen.

Hier reifte um die Jahrtausendwende der Entschluss sich eine "Gewandung" zuzulegen und "richtig Mittelalter" zu machen.

Auf E-stein war ich bis zur Bundesgartenschau durchaus regelmäßig. Wegen der BuGa fanden die Märkte dann einige Jahre nicht statt, dieses Jahr war ich bzw. in diesem Falle wir, das erste Mal wieder dort.

Ich weis ja nicht... aber mich beschleicht das Gefühl dass die Festung seit dem Umbau irgendwie ihre Seele verloren hat. Meiner Meinung nach hat der Innenbereich eindeutig an Atmosphäre verloren. Es wirkt einfach falsch wenn man weis wie es vorher war. Insgesamt fand ich den Markt sehr durchwachsen. Hätte ich dafür Eintritt gezahlt, wäre ich wohl ziemlich enttäuscht gewesen. Unsere Sippe lagert jedes Jahr dort, ich glaube allerdings nicht dass wir uns das unbedingt noch mal antun müssen. Evtl. in ein paar Jahren noch mal um zu sehen ob sich was gebessert hat.

Fazit: Muss nicht sein, vor allem nicht wenn man dafür Geld bezahlt.



Hui, ich muss wirklich öfters schreiben, der Rückblick ist eindeutig zu lang ;-)



Bad Hönningen:

Es war heiß!
Also wirklich heiß!

Sommer pur und Gefühle 40° im Schatten.
In Bad Hönningen waren wir nun zum dritten Mal wenn mich nicht alles täuscht.

Grundsätzlich gibt es wenig zu berichten. Der Markt ist sehr klein, ein paar Lager, ein paar Händler, ein paar Fressbuden, das wars. Dieser Markt hat an für sich wirklich nix zu bieten (und das meine ich nicht mal böse) abgesehen von seiner wundervollen Lage direkt am Rhein. Und genau das ist es was diesen Markt so schön macht. Man kann sich wunderbar ein kühles Bier schnappen, sich unter irgend einen Baum verziehen und einen schönen Tag haben.

Man sollte nur keine all zu hohen Erwartungen, oder besser gar keine Erwartungen an die dortigen Händler haben, dann wird man auch nicht enttäuscht. Sicherlich ist hier und da ein schönes Stück zu bekommen aber... naja, wer den Markt mal besucht hat weis was ich meine.

Dieser Markt wäre es wirklich mal wert dort zu lagern. Die Lage und damit auch die Atmosphäre ist einfach traumhaft.


Fazit:

Ein toller Markt zum lagern, als zahlender Besucher mit größeren Erwartungen würde ich lieber einen anderen Markt empfehlen.



MPS Köln:

Uns hat es am Sonntag zum MPS nach Köln-Fühlingen verschlagen. Gute Freunde hatten vor dort hin zu fahren, also haben wir uns einfach angeschlossen.

Dieses MPS haben wir früher schon des öfteren heimgesucht, die Location war uns also schon bekannt. Auf Grund der Regenschauer der vorherigen Tage war jedoch ein Teil des Geländes unbrauchbar, also wurde kurzerhand die Hauptbühne auf einen gepflasterten Platz verlegt. So richtig fair kann ich dieses MPS nicht beurteilen, wir haben vielleicht maximal die Hälfte des Geländes gesehen. Unsere Freunde hatten zwei kleine Kinder dabei, dazu kamen noch drei Hunde und so verbrachten wir den Tag etwas abseits der kleineren Bühne unten am See. Natürlich streunerten wir auch ein wenig umher aber das hielt sich in Grenzen.

Insgesamt war es ein sehr entspannter netter Nachmittag mit musikalischer Untermalung.

Eine kleine Anekdote gibt es noch die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Als wir mit dem Auto ankamen wollte ich versuchen möglichst nah am Gelände zu parken. Da meine Angetraute allerdings nicht mit der größten Portion Geduld gesegnet ist wurde ihr das Anstehen in der Schlange zum Parkplatz nach kurzer Zeit zu langweilig, also bat sie mich darum zu drehen und einen der freien und kostenlosen Parkplätze zu nehmen die wir auf dem Weg gesehen hatten. Um das weitere Familienwohl nicht zu gefährden habe ich das (natürlich unter sanftem Protest) dann auch gemacht.

Was sagt einem die Erfahrung? Wenn man bei einer Großveranstaltung wie dem MPS kostenlose Parkplätze entdeckt die gegen Mittag noch nicht restlos belegt sind dann hat das einen Grund! Welchen? Das sollte sich einige Zeit später noch heraus stellen. Wie ich mir schon dachte waren die Parkplätze nicht belegt weil sie sich ganz einfach am Ar... der Welt befanden.

Es war brüllend heiß und der Fußmarsch zog sich ewig. Aber naja, immerhin war der Parkplatz umsonst und Frauchen hatte ihren Willen. Alles gut könnte man meinen, doch weit gefehlt. Unsere Freunde waren schon weg und wir wollten die restliche Zeit noch nutzen um uns den Rest des Geländes anzusehen als sich die ersten dicken Wolken vor die Sonne schoben. Eigentlich hätten wir instinktiv das Weite suchen müssen aber nein, auf die Idee sind wir leider erst gekommen als der Niesel langsam zum handfesten Regen wurde...

Das Ende der Geschichte kann man sich ja denken. Es kam der klassische Wolkenbruch mit Gewitter und allem was dazu gehört. Zu allem Übel hatten wir noch den Hund meiner Schwester dabei der leider bei Gewitter dazu neigt in absolute Panik zu verfallen. So rannten wir also den kompletten Weg mitsamt bockendem Hund in strömendem Regen untermalt mit hübschem Blitzlichtgewitter zurück zum Auto.

Ende der Geschichte: Ich darf ab jetzt parken wo immer ich möchte und wenn meine Frau nörgelt darf ich sie höchst persönlich an diese Geschichte erinnern.

Na also, geht doch ;-)


Fazit: Ein MPS wie man es erwartet. Immer gut für einen gemütlichen Nachmittag mit Freunden.



Nassau:

Dort wollte sich eigentlich unsere Sippe bewerben, so weit ich es mitbekommen habe wurde wohl der komplette Markt abgesagt.


Gut Eversum:

Hier wollte ich uns nur mit unserem Lager ohne Sippe bewerben, das habe ich nach reiflicher Überlegung dann allerdings doch nicht getan, der Terminkalender hat es einfach nicht zugelassen.


Jetzt stehen für dieses Jahr noch Biebesheim und Losheim als Lager und Blankenburg als Tagesgäste auf dem Plan.

Lagern fällt für uns leider aus da wir es Terminlich einfach nicht hinbekommen, im Moment bin ich mir nicht mal sicher ob wir es schaffen unsere Sippe als Tagesgäste zu besuchen...

Blankenberg werden wir bestimmt wieder irgendwie dazwischen schieben können.



Das wars erst mal von mir


Bis neulich im Mittelalter!
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Mittwoch 27. 08. 2014
Allgemein
Rückblick 2013:
von Gralfin

Wow... ich habe es tatsächlich geschafft fast auf den Tag genau ein Jahr nix mehr zu schreiben...

Das hatte natürlich auch seine Gründe aber dazu später mehr...

Erst mal zu den Neuerungen auf der Seite:

Ich habe die Galerie aktualisiert und folgende Märkte hinzu gefügt:

Biebesheim 2013

Losheim 2013

Rieden 2014

Freienfels 2014

Höhr Grenzhausen 2014

Ich bin leider nicht auf allen Märkten dazu gekommen Bilder zu machen, so fehlen leider einige Termine in der Galerie. Bisher ist die 2014er Galerie generell etwas gering bestückt, ich hoffe ich komme noch dazu von den noch anstehenden Märkten ein paar Eindrücke festzuhalten.

Nun aber zu den noch fehlenden Berichten aus 2013:

Biebesheim:

Wir haben uns sehr auf den Markt gefreut und wir sind nicht enttäuscht worden. Rein von der Größe her war es der größte Markt auf dem wir 2013 gelagert haben.

Auch wenn das Bild etwas Anderes erahnen lässt, das Wetter hat zum Glück recht gut mitgespielt:


Die Auswahl der Lager und Händler hat uns sehr gut gefallen, wir konnten es uns nicht nehmen lassen und haben bei Bettina (sagenschneiderey.de ) zwei neue Gewandungen in Auftrag gegeben.
Die kulinarische Auswahl war auch sehr gut, wie man sehen kann war das Essen extrem frisch zubereitet und Zucker süß:


Insgesamt war es ein ruhiges, schönes Lager, wir kommen gerne wieder!


Losheim:

Ja... Losheim wird mir wohl noch etwas länger in Erinnerung bleiben...

Thor war uns wirklich nicht gut gesonnen an diesem Wochenende. Gesonnen ist hier das richtige Stichwort, mit Sonne war nix. Wir sind zum Glück nicht wirklich abgesoffen aber schon beim Aufbau verwandelte sich das durchnässte Gelände in eine sumpfähnliche Landschaft.

Gut, wer auf Matsch steht war bestens bedient, wer dem nicht so zugetan war hatte durchaus Grund zum Klagen...

Tag 1, da war es noch harmlos:


Von dem späteren Sumpfgebiet fehlen mir leider die Fotos aber ihr könnt euch sicherlich vorstellen wie es aussah. Bis zum Knöchel im Schlamm zu stecken war Normalzustand.

Wirklich schön ist die Lage des Marktes, der Markt liegt direkt an einem See der auch als Badesee genutzt wird. Bei schönem Wetter wäre es durchaus verlockend gewesen aber nass wurde man ja schon von oben.

Wo Wasser und Wikinger aufeinander treffen dürfen Langboote natürlich nicht fehlen und so waren gleich zwei Stück vor Ort mit denen der geneigte Seemann von Welt auch die ein oder andere Runde drehen konnte. Es war schon recht belustigend zu sehen wie schwer es den ungeübten Mitfahrern gefallen ist die Ruder zu koordinieren aber die meisten "Besatzungen" hatten den dreh recht schnell raus und so zogen die Boote bis in die Abenddämmerung ihre Runden.


Als es dann dunkel war und die Feuer entfacht wurden überraschte uns Thorus noch mit reicher Beute, er hatte die "Restbestände" vom nun geschlossenen Baumstriezel Stand ergattert und es war mehr als genug für alle da. Danke nochmals an den netten Händler für die Spende, wir haben sie sehr genossen!

Wenn das Wetter gehalten hätte wäre der Markt rundum wirklich toll gewesen, es haben sich aber alle Mühe gegeben dem Publikum trotz des schlechten Wetters einen gelungenen Markt zu präsentieren.



Blankenberg:

Nach Blankenberg fahren wir nun schon seit Jahren. Für uns ist es im Laufe der Zeit mehr oder weniger zu einem Pflichttermin geworden. Das hat allerdings nur bedingt mit dem Markt an sich zu tun sondern es ist einfach schon eine Art Ritual geworden könnte man sagen.

Für die die noch nicht da waren, das ist Blankenberg:

(Bildquelle: Wikipedia)

Wie man sieht handelt es sich hier um ein winziges Städtchen mit historischem Fachwerksbestand. Auf dem Bild rechts unten befindet sich das Stadttor welches als Eingang für den Markt dient. Der Markt erstreckt sich über die komplette Stadt, das hört sich echt gewaltig an, ist es aber nicht da die Stadt ja nur sehr geringen Platz bietet.

Die Auswahl der Händler ist, nun, sagen wir mal wohlwollend: durchwachsen. Man findet dort den klassischen "Mittelalterramsch" in Hülle und Fülle in all seinen abartigsten Auswüchsen, dann läuft man um die nächste Ecke und steht vor einem Stand mit historischen Repliken nach Fundlage. Das ist leider eher die Ausnahme aber grundsätzlich ist für jeden etwas dabei, man muss nur die Augen aufhalten.

In Blankenberg konnte ich auch schon unsere neuen Gewandungen bei Bettina abholen, das habe ich natürlich bereits einen Tag zuvor erledigt sodass wir den Markt schon in neuem Glanz besuchen konnten ;-)

Ob es sich lohnt für diesen Markt eine weite Anreise in Kauf zu nehmen? Ganz bestimmt nicht.

Ob es sich lohnt dort hin zu fahren wenn man in relativer Nähe wohnt? Ganz bestimmt!

Man darf nur keine all zu grossen Erwartungen an den Markt als solchen haben, Weihnachtsmarkt in mittelalterlichem Setting mit viel LC und Dekoschwertern, durchwachsen mit einigen richtigen Reenactmentschmankerln trifft es wohl am ehesten.

Wir fahren auf jeden Fall wieder hin ;-)


Historischer Weihnachtsmarkt Ronneburg:

Man hört ja so einiges über die Märkte auf der Ronneburg. Die Einen schwören darauf, die Anderen bemängeln die angeblich sinkende Qualität.

Ich selber muss gestehen das dies unser erster Besuch der Ronneburg in all den Jahren war.
Sie stand zwar immer auf dem Program aber es hat nie geklappt, immer kam etwas dazwischen. Nun war es endlich soweit und um direkt auf den Punkt zu kommen:

So richtig umgehauen hat es uns jetzt nicht, auch wenn es unterm Strich ein doch sehr schöner und lohnenswerter Ausflug war.

Entweder haben wir einfach einen nicht ganz soooo prallen Markt erwischt oder man kann es tatsächlich ein wenig mit Blankenberg oder auch Satzvey vergleichen. Eine tolle Location aus der man unglaubliches herausholen könnte, deren Potenzial aber leider nur ansatzweise und sehr zögerlich genutzt wird.

Auch hier wieder viel Leonardo C. und Konsorten, nebst klassischen Holzschwertern, Jungfernkränzen, Ethno Wear, afrikanischer Holzschmuck, Schnürhemden, Indiana Jones Survival Messern und sonstigem "Ritterzubehör" aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Aber auch hier konnte man mit geübtem Auge einige wirklich tolle Stücke erspähen. So habe ich einen absolut großartigen Bronzearmreif mit Widderköpfen gefunden, ein so schönes Stück habe ich wirklich noch nie gesehen, leider war er mir zu groß und so musste ich ihn da lassen. Natürlich habe ich mir sein Kärtchen geben lassen welches ich selbstredend kurze Zeit später irgendwo verbummelt habe... sehr, sehr ärgerlich, ich wollte mir von ihm genau den gleichen in Silber maßanfertigen lassen... daraus wird wohl vorerst nix.

Schon bei der Runde über den unteren Teil des Marktes vor der Burg erspähten wir einen Fellhändler dem ich vorerst keine besondere Beachtung schenkte. Als wir aber direkt an ihm vorbei gingen viel uns ein außergewöhnlich schön gefärbtes Fell auf, welches ich nach eingehender Überprüfung direkt gekauft habe. Damit der Gerechtigkeit genüge getan wird hat sich Frauchen auch ein schönes Fell ausgesucht. Die Qualität ist wirklich super, die Felle sind unglaublich dicht und flauschig, als Bettunterlage im Zelt haben sie sich schon bestens bewährt.

Nach gut anderthalb Stunden Marktbesichtigung waren wir gut durchgefroren und hungrig, also haben wir uns ins Burgrestaurant begeben, genauer gesagt in das "Aussenzelt" und haben dort eine wunderbare Gans mit hausgemachten Serviettenknödeln, Rotkohl und Sößchen gegessen. Ich muss sagen, ich war wirklich positiv von der dortigen Burggastronomie überrascht, die Gans war leider ein kleines bisschen zu trocken aber die Knödel waren ein absolutes Gedicht. Sollte es uns dieses Jahr wieder dort hin verschlagen weis ich jetzt schon was ich esse!

Resümee:

Kann man machen, muss man aber nicht ;-)



Das waren unsere Lager und Märkte 2013.


Mein persönliches Fazit:

Das war unser erstes gemeinsames Jahr in der Wiki Szene, überraschender Weise direkt mit neuer Wikingersippe, vielen netten Leuten, brutaler Hitze, Wind, Sturm, Platzregen, eisiger Kälte, Schlamm, gesundheitlichen Problemen und allem was sonst noch so zum alltäglichen "Wikinger-Wahnsinn" dazu gehört.

Wir haben (wie jedes Jahr) nette neue Leute kennen gelernt, alte Bekannte getroffen, und ganz neu: Unsere "Wiki-Eltern" gefunden ;-) (ganz liebe Grüsse an euch zwei, wenn ihr das lest wisst ihr wer gemeint ist, mein Frauchen hat euren Facebook Namen verbummelt aber ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder, dann regeln wir das!).

Das Lager:

Ich habe unser neues Lager mehr oder weniger aus einer Laune heraus über den Winter 2012/13 aus dem absoluten Nix geplant und auf die Beine gestellt. Wie ich schon mal erwähnt habe, hatte ich durch meine frühere (durchaus bewusste) Gromi Darstellung und durch den jahrelangen Kontakt zur Mittelalterszene schon etwas Vorwissen aber es ist schon etwas Anderes in einem Alex mit nem Grill und ner Kiste Bier im Schnürhemd und Mittelalterrock "zu mittelaltercampen" oder sich wirklich Gedanken über seine Darstellung zu machen, Fachliteratur und Museumskataloge zu wälzen bis einem der Schädel raucht und die Augen tränen, viel Geld, Schweiß und Geduld zu opfern und dann zu bangen ob die neuen Gewandungen zum ersten Lagertermin fertig werden und auch wirklich passen. Die Recherche nach passender Literatur an sich ist ja schon eine kleine Wissenschaft für sich: Woher bekomme ich ein bestimmtes vergriffenes Buch? Ist der Inhalt noch aktueller Stand oder schon wieder veraltet? Lässt es sich "organisieren" oder muss ich tatsächlich 150 Taler dafür auf den Tisch legen? Fragen über Fragen, Ihr kennt das ja größtenteils selber...

Alles in Allem bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wir wurden wirklich oft auf unser Lager und unsere Darstellung angesprochen, hundertfach fotografiert und keinerlei grob negativer Kritik ausgesetzt ;-)


Wir haben festgestellt das sich ein paar Dinge noch optimieren lassen, so müssen wir unbedingt die unteren Verbindungen unserer Sitzbänke verstärken, die neigen dazu zu brechen wenn man bequem seine Füsse darauf abstützt und wir werden uns wohl früher oder später doch ein Doppelbett zulegen. Beim Lagern dauernd getrennt auf schmalen, harten Betten zu schlafen ist einfach keine Dauerlösung, auch wenn es sich Platztechnisch als absolut optimal erwiesen hat aber für unbequem Schlafen bin ich mittler Weile einfach zu alt!

Nettofazit:

Wir haben scheinbar vieles richtig gemacht, manches müssen wir noch etwas Feinjustieren, sind aber auf einem guten Weg wie es scheint.

Wir hatten viel Spass und freuen uns auf die Märkte 2014!


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